Chicago-Marathon (USA)
Olaf mit TOP-Leistung beim Chicago-Marathon
Der Chicago-Marathon ist in der internationalen Laufszene ein Begriff und gesucht (auch) von TOP-Läufern, um gute Zeiten zu erzielen. Ein riesiges Teilnehmerfeld in der US-Metropole und ein total flacher Kurs sind die weiteren Merkmale. So wollte der deutsche Olympia-Starter Hendrik Pfeiffer neue persönliche Bestzeit laufen, was ihm trotz eines 3-Minuten-Tempos bis KM 25 letztlich doch nicht gelang und mit einem positiven Split von 4.13 Minuten endete. Olaf machte das (natürlich auf seinem Niveau) viel besser und lief die zweite Rennhälfte 17 Sekunden schneller als die erste (negativer Split).
Hier ist Olafs Bericht:
Der Chicago-Marathon gilt als flach und ist damit erste Wahl für viele Läufer, um eine Bestzeit zu erzielen. Zweifelsfrei gehört dazu auch das passende Wetter. Dieses Jahr waren im Vorfeld allerdings spätsommerliche Temperaturen prognostiziert worden. Ganz so schlimm kam es dann zwar nicht, dennoch betrug die Temperatur beim Start der ersten Welle um 7:35 Uhr bei wolkenlosem Himmel bereits 16°C, Tendenz steigend. "Ausnahmsweise" gelang es mir bei diesem Rennen, mich in der ersten Hälfte zurückzuhalten. Nach der Halbmarathonmarke in 1:23.36 h merkte ich aber, dass ich noch einiges "im Tank" hatte. Die zweite Hälfte war ein Lauf auf der Überholspur - so genial soll sich ein Marathonwettkampf anfühlen! In 2:46.55 h lief ich im Grant Park ins Ziel, als 7. meiner Altersklasse (M55) und 1255. der Gesamtwertung, bei in Summe mehr als 53.000 Finishern.
Olafs Fazit: Chicago ist ein top durchorganisierter Lauf, der auch wegen seiner frühen Startzeit und der flachen Strecke hochattraktiv ist und eine bunte, vibrierende Laufszene aus aller Welt anzieht.
(Olaf, John)

Olaf ist zufrieden nach seinem Marathon; eigenes Foto
