Nürnberg, finish-line run 2026
Saisoneinstieg mit Lauf in den Frühling
Drei LGEler wählten als Saisoneinstieg den finish-line run 2026 und damit einen Lauf in den Frühling. Peter und ich die 10 km in zwei Runden um den Wöhrder See. Ungleich mehr mutete sich Oli schon wieder zu, der aus Fürth zum Halbmarathon-Start lief, erst kurz davor das „Warmlaufen“ beendete, anschließend den Halbmarathon locker gewann und gleich danach wieder zum Duschen nachhause lief. Oli ist schon wieder gut im Flow: „Für mich war es dann ein guter Long Run, 40 km und davon 15 in 3:55 min/km und 21 in 3:30 bis 3:35 min/km und dann noch 5 km locker auslaufen.“ ...
Die Vorzeichen standen für Peter erst mal nicht gut, hatte er doch nach einer fast vierwöchigen Zwangspause mit einem viralen Husten, der erst jetzt mit einem Schnupfen allmählich ausklingt, noch Bedenken. Erst in der vergangenen Woche konnte er wieder mit mir auf die Strecke gehen, aber natürlich nicht den Trainingsrückstand aufholen. Seine Erwartungen an den gestrigen Wettkampf blieben deshalb eher bescheiden. Peter freute sich: „Doch dann lief ich doch schneller als meine Nase... In 56:21 min Platz 116 im Gesamtklassement mit 171 Finishern und vierter in meiner sechsköpfigen Alterskohorte. Gar nicht so schlecht als Vorlage für all die Rennen, die in dem Jahr noch kommen sollen, zumal ich - erstmals in meiner Karriere - wegen einer „technischen Pause“ (um mich zu erleichtern) kurz vor dem Ziel noch eine halbe Minute verloren hatte.“
Auch ich war mit meiner Zeit zufrieden: 58:29 min, Platz 131 und zweiter Rang in meiner vierköpfigen M70. Auf der durchgehend asphaltierten, breiten Strecke kam ich mit dem guten Abdruck schnell ins Rollen und hatte auch beim Finish noch Kraft. Obwohl vor den letzten 500 m der 5km-Runde der kurze knackige Anstieg an den Bahngleisen zu bewältigen war und Zeit kostete. Das kam mir aber gegenüber anderen entgegen, an denen ich dort vorbeizog. Neben vielen Hallos aus der Szene freute ich mich am meisten über das Treffen mit Joseph Katib, meinen ehemaligen Schützling, den ich schon als jugendliches Talent gefördert hatte. Und der gestern mit 33:44 min als dritter ins Ziel stürmte, natürlich mit weitem Abstand als erster seiner 17köpfgen M40. Allerdings sogar eher gemütlich, denn als ‘ZW online Lauf Coaching‘ hatte er nur seinen Schützling Moritz begleitet. Sonst hätte er fraglos klar gewonnen.
(John)

Peter, Joseph und John (vlnr) vor dem Start; Foto Peter Steger
