Oswaldhöhle - spektakulär und schwieriger Treppensteig

Kein normaler Marathon: Trail durch die Fränkische Schweiz

Wenn er auch nicht ganz so extrem ist, wie der Stuiben Run (zwei Wochen zuvor), so hat er es doch in sich. Eigentlich wollte Gertrud hier nie laufen, aber nach dem Stuiben Run dachte sie: das hänge ich mal dran, noch schlimmer wird's nicht.
Landschaftlich ist der Frankenwegmarathon wunderschön und megacool (die schönsten Stücke hat aber wirklich nur der Marathon auf der ersten Hälfte, nicht der Halbmarathon oder die 15 km Strecke), was aber mehr auf den Trainingsläufen zuvor voll zu genießen ist.

Beim ersten Stück, nach dem Start beim Hummerstein oberhalb von Gasseldorf, geht's gleich voll zur Sache: Streitberg, Muggendorf, Egelhardsberg, Riesenburg!

Peter "kann" auch wieder Halbmarathon; Foto D.Decombe

Peter findet wieder zu alter Stärke

Peter und John wollten eigentlich beide starten. Doch John sagte kurzfristig ab, da Eichenprozessions-Spinner im LSG "Bachgraben" ihm bronchialen Husten und (am Vorabend) eine Bindehautentzündung bescherten. Es ist der Wurm (bzw. ...Spinner) drin! Nicht so bei Peter! Nach langer Verletzungspause war das seit 18 Monaten sein erster Halbmarathon. So ging er mit einigem Bammel an den Start, war aber durch erfolgreiche 10km-Läufe  doch ganz gut vorbereitet und konnte mit einer guten Vorstellung (auch sich selbst) überzeugen.

Olaf lief nach der ersten Runde alleine in der Hitze; Fotos Veranstalter

Bayerische Meisterschaft lief für die Erlanger nicht so wie geplant

Nach Mettenheim ist es vom Bereich Erlangen aus schon weit zu fahren. Larissa und Olaf waren für die Meisterschaft angemeldet. Larissa hatte sich bei der Anfahrt an der Startzeit 9:05 Uhr orientiert, die aber nur für den Volkslauf galt. Die BLV-Teilnehmer starteten erst bei einem separaten Lauf um 10:30 Uhr. So nahm alles seinen Lauf... Aufstehen mitten in der Nacht, stressige Anfahrt und tatsächlich im falschen Lauf gestartet. Schließlich erreichte sie als zweite Frau das Ziel, konnte sich aber nicht, wie geplant, mit den besten Läuferinnen Bayerns messen. Ganz anders Olaf! Konkurrenz war in seiner M45 nämlich fast komplett anwesend, aber letztlich er nicht zufrieden. Auch weil er noch mit der Hitze zu kämpfen hatte.

German läuft in der abendlichen Hitze der Stadt

German überzeugt erneut über 10 km

Erneut meldet German ein gutes Ergebnis von einem etablierten 10-km-Lauf in San Fernando, nahe seiner spanischen Heimatstadt Cádiz. Dies ist immerhin die 31. Auflage diese großen Laufs des Leichtathltik-Clubs Carmona Paez. Die Hitze ist German ja gewohnt, er zieht sein Tempo trotzdem durch und er kann auch kämpfen. All das führte zu seinem guten Ergebnis: 59. Mann und 3. der M50 unter 39 Teilnehmern dieser Klasse. [John]

Kurzfristig teilgenommen und das Tempo bis ins Ziel gesteigert.

In den Taunus gewagt,
hoch und runter gejagd
und durch Wertung geplagt

14,84 km durch das hessische Mittelgebirge, den Taunus, ein herrlicher Landschaftslauf. Bei diesem Taunussteiner Waldlauf hatte ich schon als M45er vor 20 Jahren mitgemacht – meine damalige Zeit hätte diesmal zum Sieg gereicht. Nach drei Jahrzehnten hatte ein neuer Verein diese Veranstaltung übernommen. Und ich traute mich nach 8 Tagen Trainingsausfall bei Kaiserwetter wieder (Bauchgefühl), obwohl sich mein Knie (immer noch) nicht so ganz gesund anfühlte. Berglauftraining war ja sowieso eingeplant.

Peter trotz Hitze einfach Spitze, Foto D.Decombe

Tropische Temperaturen beim Volksfest-Lauf in Freystadt

Peter litt - wie auch die anderen Teilnehmer - sehr unter der Hitze, die am Nachmittag ihren Höhepunkt erreichte. Im letzten Jahr war der Lauf (bei dem Olaf Dritter geworden war) noch an einem Sonntagvormittag terminiert. Dahin sollte der Veranstalter wieder zurückkehren.

Peter berichtet: Am Samstagnachmittag um 17 Uhr war ich bei tropischen Temperaturen beim Start am Marktplatz. Zwei Runden waren zu absolvieren.

Ganz früh morgens schon gut gewappnet für das alpine Ultra-Abenteuer; Foto Peter Steger

Gertrud wagte sich auf den hochalpinen Trail und berichtet von ihrem grandiosen Erlebnis:

Den Stuiben-Trail Run über 33 km und 2500 hm fand ich absolut super! Vielleicht machen sich künftig (2016 lief John die 12K) wieder ein paar mehr Erlanger auf. Es ist mal was ganz anderes als im Flachland zu laufen und ein großartiges Erlebnis! Knackpunkt für mich waren weniger die Höhenmeter bergauf als die große Hitze heuer! Es war brutal heiß, brutal steil auch, aber auch brutal schön ;-))

Rita hingebungsvoll auf Waldkurs; Foto Veranstalter

Ritas jährlicher Standard: Rennsteig Halbmarathon

Bei Rita hat es sich so eingespielt, dass sie jedes Jahr beim Rennsteiglauf den Halbmarathon bestreiten will. Diesmal war die Strecke etwas länger. Rita berichtet kurz und knackig:

Der Rennsteig lief für mich soweit. Bisschen schwere Beine hatte ich und es war sehr warm. Ich wäre gern unter 1:40 gelaufen, aber die ein bisschen andere Strecke und die Bedingungen haben es leider nicht ganz möglich gemacht.

Domenika Mayer lief neuen Veranstaltungsrekord; Foto B. Day

Diverse DM-Normen unterboten und mehrere Veranstaltungsrekorde aufgestellt

Bei der Bahnlaufserie wurden zahlreiche DM-Qualis erfüllt und mehrere Veranstaltungsrekorde aufgestellt. 7 DM Normen fielen bereits an Tag 1 (24.4.). 5 durch die Langstreckler des LAC Quelle Fürth mit den herausragenden Dion Heindl und Domenika Mayer. Dazu gesellten sich der Deutsche Hindernismeister der U18, Florian Bremm (TV Leutershausen) und Anna Hirt (LG Bamberg). An Tag 2 (1.5.) sorgten Patrick Weiler (Team Memmert) und die Jugendliche Tanja Neubert (LAC Quelle Fürth) für Highlights, während Tag 3 (8.5.) im Zeichen der Sprinter stand. Bis auf den 1.5. wurde das Programm der Bahnlaufserie gut angenommen.

Klassensieg beim Wein-Marathon für Jutta; eigenes Foto

Genussmarathon durch Weinberge

Ein herrlicher Lauf durch die Weinberge bei Heilbronn bei wunderschönem Sonnenschein, blauem Himmel und gefühlt immer Gegenwind. Die erschwerten Bedingungen durch Wärme und Wind machten sich natürlich deutlich bei den Zeiten bemerkbar. Dazu kamen die vielen Höhenmeter (insgesamt ca. 350 Hm bergauf).

Ja, die Strecke war profiliert, sonst wären es ja keine Weinberge. Bis km 21 (ca. 1:35 h) war ich voll fit und die Bedingungen noch relativ angenehm nach dem Start um 8:45 Uhr.

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